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CX- und Support-Kennzahlen

Ticket-Deflection

Definition

Ticket-Deflection ist der Anteil der Kundenfragen, die über Self-Service oder Automatisierung gelöst werden, bevor daraus überhaupt ein Ticket für einen menschlichen Agenten wird.

Auch bekannt als: Deflection-RateTicketvermeidung

So wird sie berechnet

Eine gängige Formel lautet: abgefangene Interaktionen ÷ alle Interaktionen (abgefangene + von Menschen bearbeitete). Starten 1.000 Personen einen Chat und erhalten 600 ihre Antwort aus einem Hilfe-Center oder von einem KI-Agenten, ohne dass ein Mensch eingreift, liegt die Deflection bei 60 %.

Die Definitionen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Prüfen Sie deshalb immer, was ein Tool als „abgefangen“ zählt – manche zählen jeden Aufruf einer Self-Service-Seite, andere nur Sitzungen, die nie bei einem Menschen gelandet sind.

Warum das wichtig ist

Die Deflection ist die Leitkennzahl für den ROI von Support-Automatisierung: Jedes abgefangene Ticket ist eines, das kein Agent bearbeiten musste. Sie lässt sich aber schönrechnen – wer entnervt aufgibt, ist nicht wirklich „abgefangen“. Stellen Sie ihr CSAT und die Lösungsquote zur Seite, damit Sie wirklich gelöste Probleme messen und nicht nur vermiedene.

Häufig gefragt

Was ist eine gute Ticket-Deflection-Rate?

Das schwankt stark nach Branche und Anfragemix, viele Teams peilen bei gut dokumentierten, wiederkehrenden Fragen aber 20–60 % an. Beurteilen Sie den Wert immer zusammen mit dem CSAT, damit Sie Abbrüche nicht als Deflection zählen.

Ist Deflection dasselbe wie eine Lösung?

Nein. Deflection heißt, dass ein Ticket nie bei einem Menschen ankam; Lösung heißt, dass das Problem der Kundin oder des Kunden tatsächlich behoben wurde. Gute Automatisierung zielt auf beides.

Setzen Sie diese Ideen ein

Macha ist eine KI-Agent-Schicht, die auf dem Help Desk sitzt, den Sie schon nutzen, Zendesk, Freshdesk, Front, Intercom oder Gorgias.

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